Barrierefreiheit kann aber viel mehr, als "nur" eine altengerechte Umgebung schaffen. Auch für Familien mit Kleinkindern und Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit bringt barrierefreies Wohnen mehr Lebensqualität.
Denn barrierefreies Wohnen heißt: keine Stolperfallen (z.B. durch Schwellen), breitere Wege (mind. 120 cm) und Türen (mind. 90 cm) und kontrastreich gestaltete Glasflächen aus bruchsicherem Material. Barrierefreies Wohnen bringt Komfort im Detail: Rutschfeste Bodenbeläge, angenehme Bedienhöhe für Türdrücker und Lichtschalter (optimalerweise 85 cm) und Bewegungsmelder, die an wichtigen Stellen für automatische Ausleuchtung sorgen.
In der Küche können Arbeitsplatten, Spüle und Kochstelle so eingerichtet werden, dass sie in Sitzhöhe bedienbar sind.
Unterschränke werden dann natürlich ausgespart, um ein Hantieren mit einem Rollstuhl zu ermöglichen.
Die gute Nachricht: Damit mehr Wohnungen barrierefrei gebaut werden, gibt es ein staatliches Förderprogramm, das sich an Besitzer von Mietwohnungen, Eigentumswohnungen und Eigenheimen wendet. Dabei ist es nicht relevant, welche Miethöhe oder Wohnungsbelegung vorliegt. Auch Einkommensgrenze und Wohnflächenobergrenzen spielen keine Rolle.
Weitere Informationen finden Sie unter:www.barrierefrei.nrw.de und www.barrierefreileben.de oder bei unserem kompetenten Fachpersonal.
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